6. Klassen in Homburg

Fahrt der 6. Klassen nach Homburg zu den Schlossberghöhlen und ins Römermuseum Schwarzenacker
Vom 03.09. – 05.09.25 unternahmen die 6. Klassen der Realschule plus Annweiler, eine spannende und lehrreiche Klassenfahrt ins Saarland. Das Ziel waren die Schlossberghöhlen in Homburg und das Römermuseum Schwarzenacker. Dort durften die Schüler nicht nur mehr über das Leben der Römer erfahren, sondern sogar selbst wie Römer kochen und an einer kleinen Ausgrabung teilnehmen.
Erste Station: Die Schlossberghöhlen
Angekommen stärkten sich die Kinder beim Mittagessen, bevor alle zum Besuch der Schlossberghöhlen, den größten Buntsandsteinhöhlen Europas, aufbrachen. Nach einer kurzen Einführung bekamen alle Schutzhelme und wurden durch das weit verzweigte Höhlensystem geführt. Die Höhlen waren kühl und feucht, was besonders an einem warmen Tag sehr angenehm war. Unser Führer erklärte, wie die Höhlen durch den Abbau von Sand im 17. und 18. Jahrhundert entstanden sind und dass der Sand früher für die Glasherstellung genutzt wurde.
Die riesigen Hallen und engen Gänge machten den Rundgang besonders spannend. Viele waren erstaunt, wie tief sie unter der Erde waren. Besonders beeindruckend war die Beleuchtung, die die bunten Gesteinsschichten in verschiedenen Farben schimmern ließ.
Zweite Station: Römermuseum Schwarzenacker
Am zweiten Tag kamen die Klassen nach einer kurzen Busfahrt beim Römermuseum Schwarzenacker an. Dort wurden wir herzlich empfangen und in die Zeit der Römer zurückversetzt. Das Museum liegt auf dem Gelände einer ehemaligen römischen Siedlung. Bei einer Führung konnten die Schüler nachgebaute Häuser, Straßen und Werkstätten besichtigen. Besonders interessant war, wie fortschrittlich die Römer schon lebten – mit Fußbodenheizung, Kanalisation und eigenen Bädern.
„Kochen wie die Römer“
Ein besonderes Highlight war der Workshop „Kochen wie die Römer“. In Gruppen bereiteten die Kinder nach original römischen Rezepten einfache Gerichte zu. Es gab z. B. Linsen mit Kräutern, ein Fladenbrot mit Olivenöl und einen süßen Nachtisch aus Datteln und Honig. Auch wenn die Gewürze ungewohnt waren, schmeckte es vielen überraschend gut. Dabei erfuhren die Schüler, dass die Römer viel mit Kräutern und Gewürzen wie Garum (eine Fischsoße) kochten.
Kleine Ausgrabung – Archäologe für einen Tag
Nach dem Essen durften die Kinder selbst in einem Ausgrabungsfeld arbeiten. Mit kleinen Schaufeln und Pinseln suchten sie nach „versteckten Schätzen“ im Sand. Einige fanden Tonscherben, andere entdeckten alte Nägel oder kleine Münzen (natürlich nur Repliken, aber sehr realistisch!). Dabei lernten sie, wie Archäologen arbeiten und wie wichtig es ist, Funde vorsichtig zu behandeln und genau zu dokumentieren.
Fazit
Die Klassenfahrt war ein voller Erfolg. Die Schüler haben nicht nur viel über die Römer und die Geschichte unserer Region gelernt, sondern konnten auch selbst aktiv werden. Die Schlossberghöhlen beeindruckten mit ihrer Größe und Atmosphäre, und das Römermuseum machte Geschichte lebendig. Besonders das Kochen und die Ausgrabung haben gezeigt, wie spannend Lernen außerhalb des Klassenzimmers sein kann. Es waren sicherlich unvergessliche Tage!
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